LEBEN IN FÜLLE

Kloster Sankt Elisabeth.

ORDEN

Leben in Fülle

Mit unserer klösterlichen Gemeinschaft stehen wir mitten im Leben. Wir sind für das Wohlergehen der Pflegebedürftigen verantwortlich, die bei uns ihren Lebensabend verbringen. Wir haben die Aufgabe, das Gebäude und den Garten „in Schuss zu halten“ und zu pflegen. Und dann ist da natürlich der ganz normale Alltag im Kloster, bei dem jede von uns einen Beitrag leistet.

 

Der rege Austausch mit unseren Mitschwestern auf der ganzen Welt gibt uns darüber hinaus einen Einblick in ihr Leben an den verschiedenen Klosterstandorten von Kanada über Luxemburg bis nach Tschechien.

 

Das Leben im Kloster gibt auch Raum für Rückzug und Einkehr.  Im Gebet und in der Stille suchen wir die Begegnung mit Gott.

 

LEBENSWEGE

In guter Nachbarschaft von Mensch zu Mensch

177 Jahre prägten die Elisabethinerinnen die Gesundheitsfürsorge in Neuburg an der Donau. Zum 1. Juni 2017 haben wir diese verantwortungsvolle Aufgabe in die Hände des neuen Trägers der Klinik Sankt Elisabeth gelegt: der Katholischen Jugendfürsorge Augsburg.

Leben in Fülle

Doch auch ohne die direkte Einbindung in den Klinikalltag haben wir Elisabethinerinnen eine erfüllte Zeit. Im Geist unserer Ordenspatronin zu leben, bedeutet für uns, auf den Nächsten zuzugehen – barmherzig, großmütig, liebevoll und achtsam. Das ist uns in der Nachfolge der Heiligen ein tägliches Anliegen.

 

LEBEN IM KLOSTER

Unsere Ordensgründerin Apollonia Radermecher lebte von 1571 – 1626 in Aachen und stellte ihr ganzes Leben in den Dienst Gottes, indem sie sich der kranken, notleidenden und sterbenden Menschen annahm und für sie sorgte. Deshalb ist die Kranken- und Altenpflege bis heute unsere Aufgabe. Als Ordenspatronin wählte Mutter Apollonia die Hl. Elisabeth von Thüringen und als Lebensform die 3. Regel des Hl. Franziskus.

 

In guten Händen wunderbar geborgen

Wir leben im Kloster als eine Lebensgemeinschaft, wir feiern Feste miteinander und freuen uns miteinander. Das Band, das uns trotz verschiedener Altersstufen, Charaktere und Aufgaben verbindet, ist die gemeinsame Ordensprofess. Die Profess hat jede einzelne Schwester als Antwort auf Gottes Anruf abgelegt, um Jesus Christus in Treue nachzufolgen. So sind wir nicht nur Arbeits- und Gebetsgemeinschaft, sondern Lebensgemeinschaft, in der jede Schwester gefordert, aber auch geborgen ist.

 

Unser Tagesablauf ist von der Feier der Eucharistie, dem gemeinsamen Stundengebet und vom gemeinsamen Leben in Armut, Gehorsam und Ehelosigkeit geprägt. Mit der Laudes beginnen wir den Tag und mit der Komplet beschließen wir ihn.

 

LEBENDIGE SPIRITUALITÄT

In unserem Kloster ist die Heilige Elisabeth von Thüringen ein Mittelpunkt unseres Lebens. Sie ist uns Vorbild – aber sie ist uns auch Freundin. Was von ihrem Leben überliefert ist, zeichnet das Bild einer empfindsamen, mutigen, verantwortungsvollen, aber auch unkonventionellen jungen Frau.

 

Im tiefen Mittelalter waren ihre Ansichten nicht nur modern – sie waren radikal. Es schickte sich nicht, sich um arme und kranke Menschen zu kümmern. Es war weder gehorsam noch angemessen, die adlige Gesellschaft zu verlassen und sich unter das gemeine Volk zu mischen.

 

Elisabeth ist diesen Weg gegangen, weil sie wußte, dass sie ihn um Jesu willen gehen möchte. Und: Trotz aller Widerstände in der patriarchalen Gesellschaft der Wartburg ist sie diesen Weg froh gegangen – mit offenen Herzen, sanftmütig und ganz zielstrebig.

 

So wie sie mit Liebe zu den Menschen unterwegs war, wollen auch wir in unser Tagwerk die Liebe hineinlegen, die in uns ist. Die Aufgaben, die jede von uns im Kloster verrichtet, sind unser Lebensinhalt. Sie verbinden uns mit Gott und mit den Menschen.

 

KONTAKT

Bahnhofstraße 104

86633 Neuburg an der Donau

Tel.: 0 84 31 61 40

sr.m.goretti.boeck@kloster-st-elisabeth.de

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