Wege zu Gott

„Wir müssen füreinander da sein,

weil Gott uns gezeigt hat,

dass er für uns da ist.“

(Hl. Elisabeth von Thüringen)

 

Quellen aus dem Mittelalter beschreiben die Hl. Elisabeth als eine junge, starke Frau. Auf der Wartburg war sie mit ihrem Ehemann Ludwig glücklich verheiratet – aber die Familie von Ludwig machte es Elisabeth schwer, sich dort zuhause zu fühlen.

 

Jesus und das Gebet war Elisabeth wichtiger als alles andere. Es wird berichtet, dass sie die Tischgesellschaft warten ließ, weil sie lieber im Gebet bei Jesus sein wollte. Sie ließ nicht zu, dass jemand sie von ihrem Glauben abbrachte – und von ihrem Verständnis von Nächstenliebe. So war der Weg zu den Armen von der Wartburg aus ihr streng verboten. Doch Elisabeth hielt sich nicht daran und kümmerte sich weiter um die Bedürftigen, die Armen und die Kranken. Ihr Glaube ermutigte sie dazu, sich ganz Jesus und Gott anzuvertrauen.

 

Für uns ist unsere Heilige Elisabeth in guten und in fordernden Tagen Vorbild und Vertraute zugleich. Wir spüren: Sie hat es geschafft, sich Gott anzuvertrauen – und sich in ihrem Leben von der Liebe Gottes getragen gefühlt. Auch hier wollen wir ihr nachfolgen.